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Proxmox Cluster im Homelab

In meinem Homelab betreibe ich seit langem ein Proxmox Server. Die Software ist für mich im Homelab der beste Kompromiss aus Features, Stabilität und Kosten. Es war also nur eine Frage der Zeit bis ein Proxmox Cluster im Homelab einziehen wird.

Seit längerer Zeit habe ich auch noch ein kleinen Server daheim stehen der zumeist ausgeschaltet war. Eine gewisse Zeit lief dieser Rechner auch mal als low cost Plex Server mit Hardware Transcoding sehr zufriedenstellend. Allerdings bin ich dann doch wieder auf mein normalen Server umzogen.

Vor ein paar Tagen habe ich mich dann entschlossen einmal ein Proxmox Cluster auszuprobieren. Angeblich soll man die dritte Node ja mit einem Raspberry Pi vorhalten können. Dieses Unterfangen hat allerdings bei mir nicht funktioniert.

Proxmox Cluster im Homelab
Proxmox Cluster Overview

Ein Proxmox Cluster im Homelab lässt sich sehr einfach erstellen. Alles kann über eine Netzwerkkarte laufen. Empfohlen ist aber, ein extra Netzwerk für die Kommunikation von corosync zu erstellen. In meinem Test habe ich das allerdings nicht gemacht.

Das Storage wird in diesem Test auch nicht via Ceph bereit gestellt, sondern ganz klassisch via NFS auf meinem Synology NAS. Auch hierfür sollte man am besten ein eigenes Netzwerk bereitstellen.

Den Cluster selbst kann man seit einigen Versionen schon recht schnell und einfach in der Oberfläche von Proxmox erstellen. Man vergibt einen Namen, wählt das Clusternetzwerk aus und schon ist die erste Node hinzugefügt. Anschließend kopiert man die Clusterinformationen und fügt die unter dem Punkt Cluster bei der zweiten Node ein. Wenn man weitere physikalische Nodes hat, fährt man entsprechend fort.

Ich hatte es erst mit einem Raspberry Pi als corosync Node probiert. Das hat allerdings überhaupt nicht funktioniert. Die Anleitung ist auch schon etwas älter und sicherlich sind einige Dinge seit dem geändert worden.

Schlussendlich habe ich mich dann mit einer etwas unschönen Lösung beholfen und habe eine virtuelle Maschine erstellt und virtualisiere meine dritte Node als VM. Hierfür muss natürlich nested virtualisiation eingeschaltet sein, denn sonst gibt es bei der Installation von Proxmox Probleme. Diese kann man zwar für unseren Zweck ignorieren, allerdings bin ich dann da doch recht altmodisch. Als Hardware hab ich nur 1 vCPU und 2 GB RAM verwendet. Mehr benötigt die VM auch nicht, denn sie dient für mich nur als Clusterzeuge.

Sobald die VM also installiert ist, kann man die Clusterinformationen dann im Punkt Cluster des virtualisierten Proxmox einfügen. Nach ein paar Sekunden hat man dann einen funktionierenden Proxmox Cluster im Homelab welcher auch Hochverfügbarkeit beherrscht. Natürlich nicht mit einer supporteten Konfiguration!

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