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Wechsel von 1Passwort zu bitwarden

Meine Freundin und ich haben viele Jahre 1Passwort genutzt um sämtliche unserer Passwörter zu speichern. Jetzt allerdings wechseln wir zu einem Familienaccount bei Bitwarden.

1Password ist sicherlich einer der besten Passwortmanager die es auf dem Markt gibt. Sehr umfangreich, man liest von keinen Sicherheitslücken und gut in der Mac Welt integriert. Viele Apps haben eine direkt Unterstützung eingebaut um den Passwortmanager direkt aufrufen zu können.

Gut aber teuer

Warum aber dann der Wechsel? 1Passwort allein kostet entweder pro Monat oder man muss für einiges an Geld die Apps einzeln kaufen. Für eine Person ist das auf jeden Fall auch sein Geld wert. Ein Familienaccount, so wir ihn betreiben kostet derzeit knapp 70 US-$ pro Jahr. Uns mittlerweile dafür zu viel.

Vor allem weil es mittlerweile sehr gute Alternativen gibt. Zwar könnte man hier auch zu Lastpass wechseln, allerdings wäre das auch wieder ein Cloud-only Service. Wir wechseln jetzt allerdings zu Bitwarden. Diese Lösung kann man entweder auch als Cloudlösung betreiben, oder auf dem eigenen Server hosten.

Das hosten der Passwörter auf einem Server ist natürlich nur für diese Personen interessant die Bitwarden – oder jeden anderen Passwortmanager – mit verschiedenen Geräten nutzen und synchronisieren möchten. Standalone in der App auf dem Handy oder Computer ist das alles ohne Cloudservice nutzbar.

Bei uns im Haushalt sind allerdings mehrere Geräte vorhanden. MacBook, iMac, iPad, iPhone etc, die alle auf unsere Passwörter zugreifen sollen. Entsprechend benötigen wir diesen Service sehr intensiv.

Screenshot aus dem Bitwarden Client
Screenshot aus dem Bitwarden Client

Bitwarden ist die beste Alternative

Wer auf Datenschutz und -sicherheit setzen möchte wäre mit Bitwarden, gerade in der Variante mit dem selfhosting, wohl am besten bedient. Natürlich hat nicht jeder die Möglichkeiten oder das Know How das selbst zu betreiben, der kann allerdings immer noch den Clouddienst nutzen.

Bitwarden bietet unter andere auch verschiedene Tarife für verschiedene Ausbaustufen an. Ein einzelner Account ist erst mal kostenfrei und mit den wichtigsten Funktionen ausgestattet. Ein Familienaccount mit bis zu 5 Personen kostet nur 12 US-$ pro Jahr. Hier müssen es übrigens nicht unbedingt Familienmitglieder sein, sondern es sind auch Freunde möglich (unterschiedliche Anschrift)!

Lediglich die Nutzung von Yubi Keys oder TOTPs sind nur mit der Premiumvariante nutzbar. Diese kostet im Einzelaccount 10 US-$ pro Jahr. Für Familienmitglieder (dann wieder für alle) 40 US-$ zusätzlich.

Für Firmen gibt es sogar die Möglichkeit seinen Passwortserver direkt an ein Verzeichnisdienst wie Active Directory oder openLDAP anzubinden.

Fazit zu Bitwarden

Wir nutzen Bitwarden schon seit einziger Zeit in der Firma. Dort hat Bitwarden KeePass abgelöst aus dem wir so langsam rausgewachsen sind. Für den privaten Einsatz habe ich bis jetzt noch nichts vermisst was mir 1Passwort geleistet hat, aber ich mit Bitwarden nicht umsetzen konnte. Für all diejenigen die auf der Suche nach einer Alternative sind, sei der Blick auf Bitwarden also einmal empfohlen.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi,
    dank Deiner Empfehlung bin ich von Lastpass auf einen selbstgehosteten bitwarden Server umgestiegen. Habe es nicht bereut und bin sehr zufrieden damit.

    Das I -Tüpfelchen wäre aber noch die Rest-API : https://help.bitwarden.com/article/public-api/
    Finde aber nirgends die client_id und client_secret unter Settings → My Organization → API Key

    Hast Du damit bereits Erfahrungen sammeln können?

    vG Olaf

    Antworten

    • Hallo Olaf,
      leider nein, weil ich nicht wirklich gut in schreiben von Programmen bin bzw. noch nichts nutze was diese API anspricht.

      Antworten

  2. Hi Christian,

    habe ich glatt überlesen:
    Die API Unterstützung gibt es erst ab der Enterprise Version ab 3$ pro User/Monat für Organisationen, siehe : https://bitwarden.com/#organizations
    Würde das gern einmal ausprobieren, allerdings will es mir nicht glücken eine Organisation auf einem selbsgehosteten Server zu erstellen…
    vG Olaf

    Antworten

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