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Low end Plex Server

Ich nutze Plex Server um Filme, Serien und Musik auf den Fernseher zu bringen. Es gibt hierbei immer die magische Zahl von ca. 2000 Passmarkpunkten pro transcodierten HD Stream. Das stimmt auch soweit, wenn man kein Hardwaretranscoding mittels GPU hinzuzieht.

Die GPU Transcodierung benötigt entweder einen Intel Prozessor der das Feature Quick Sync beherrscht oder eine GeForce Grafikkarte der Quattro Serie. Andere Grafikkarten des Chipherstells werden leider um dieses Feature beschnitten. Ich für meinen Teil nutze einen Intel J1900 Prozessor der QuickSync beherrscht.

Genau genommen ist eines ein Gigabyte GA-J1900N-D3V. Dieses Mainboard habe ich schon einige Zeit bei mir, da ich dieses eine Zeit lang als pfSense Firewall nutzte.

Die Nutzung des Boards als Plex Server war von mir eigentlich mehr ein Test als eine wirkliche Absicht es produktiv einsetzen zu wollen. Nach ein paar Tests stellt sich allerdings heraus, dass ich ohne Probleme drei Streams parallel transcodieren konnte. Hinzu kam noch ein vierter directstream. Plex transcodierte hierbei eine mkv Datei mit H.254 auf 2 MBit herunter um sie mittels iPhone über LTE abzuspielen.

Der Server hat als weitere Hardwarekomponenten noch 8 GB DDR3 RAM sowie eine 60 GB SSD für das System und eine 250 GB SSD für die Metasdaten sowie als temporären Ablageort der zu transcodierenden Medien. Für ein RAM transcoding sind 8 GB leider zu wenig.

Wenn man sich also einen Plex Server aufsetzt ist für transcoding nicht immer zwingend eine sehr potente Hardware Voraussetzung, sondern es kann auch kleinere Hardware mit dem richtigen Featureset genutzt werden. Man sollte allerdings darauf achten, dass es vor allem auch auf das vorhandene Material sowie den Plex Client ankommt. Sollte letzterer Potenter sein oder sogar alle zur Verfügung stehenden Codierungen beherrschen, reicht auch ein Raspberry Pi als Plex Server.

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