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Homelab-Pläne für 2020

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Noch ein paar Stunden und dann beginnt ein neues Jahr voller spannender Technik und vielen Lernmöglichkeiten von vorne. Grund genug, um auf meine Homelab-Pläne für 2020 zu schauen und was ich mir vorgenommen habe.

Auf meinen YouTube Kanal möchte ich jetzt nicht eingehen, bei dem stehen evtl. auch ein paar Änderungen an. Dazu aber sicherlich in Kürze mehr.

In diesem Jahr wollte ich eigentlich auch meinen Hauptserver mal auf die neuste Technik heben. Auch wenn er mit einem Intel Xeon E3 v5 jetzt nicht unbedingt alt ist. Dennoch ist das Board mit seinem dedizierten LSI Raid Controller eigentlich überdimensioniert. Zudem fehlt mir in letzter Zeit doch RAM. Die 32 GB sind mittlerweile voll. Allerdings liegt das nicht an virtuellen Maschinen.

Proxmox habe ich in den letzten Jahren sehr lieb gewonnen und es hat immer viel Spaß gemacht mit diesem Tool zu arbeiten. Großes Lob an alle, die daran aktiv beteiligt sind und waren! Vor einiger Zeit bin ich allerdings wieder zurück zu VMWare ESXi gewechselt. Hat den primären Grund, dass ich mich in dem Bereich weiterbilden möchte und eine Zeritifizierung im nächstem Jahr anstrebe. Es lässt sich leichter lernen, wenn man das Produkt selbst einsetzt.

Wie man sieht, ist wenig RAM verfügbar.

Da mir, wie oben angesprochen so langsam der RAM ausgeht, muss ich wohl entweder hinzukaufen oder – wonach es derzeit eher aussieht – die Plattform wechseln. Stand heute würden mich weitere 32 GB DDR4 ECC RAM knapp über 200 Euro kosten. Schaut man sich die Preise für RDIMM (also registred ECC) an, sind sie teils bei nur 2/3 des Preises. Sockel 3657 sieht deswegen wohl ganz nett aus. Ryzen Prozessoren sind ja nicht mit RDIMM kompatibel und Threadripper bringt mir keinen wirklichen Kosten- oder Leistungsvorteil.

Mein Netzwerkequipment von der Firma Ubiquiti wird auch umgebaut. Die AccessPoints sind für mich immer noch das Maß aller Dinge im Prosumerbereich! Mein 16 Port PoE Switch werde ich auch behalten. Allerdings steht die Überlegung im Haus, auch auf 10 GBit zu setzen. Zumindest für ein paar angeschlossene Geräte.

Sollte Ubuiquiti nicht demnächst mal mit einer besseren Variante der USG Pro auf den Markt kommen (im Beta Store gibt es zwar schon die UDM Pro), wird diese wohl durch eine andere Firewall ersetzt. Untangle oder pfSense sind hier natürlich die ersten Kandidaten. Wahrscheinlich werde ich mit Untangle beginnen (dazu auch Videos machen) und dann auf pfSense setzen. Soweit meine Internetrecherche gereicht hat, ist Untangle zumindest die Software die weniger Kopfschmerzen bei komplexeren Projekten bereitet.

Was kommt sonst so:

Das Thema Kubernetes steht eigentlich seit Jahren auf meiner Liste. Dennoch ist nicht viel passiert. Vor Wochen feierte ich einen kleinen Durchbruch und freute mich endlich ein lauffähigen Cluster installiert zu haben. Es sind jetzt aber schon Teile bestellt um mir einen kleinen Experimentiercluster mit Raspberry Pis zu bauen. Da können sich Abonnenten meines YouTube-Kanals im Januar schon mal auf spannende Videos freuen.

Auch wenn ich erst vor „kurzem“ zu FreeNAS gewechselt bin, ist diese NAS Software nicht das richtige für mich. Durch verschiedene Festplatten mit unterschiedlichen Kapazitätsgrößen ist das RaidZ2 suboptimal erstellt. Neue Festplatten möchte ich ungern kaufen, da mir die derzeitige Kapazität eigentlich auch ausreichend.

Noch sind knapp 3,5 TB auf meinem Storage frei…

Auf FreeNAS setzte ich aus dem Grund, dass ich zum damaligen Zeitpunkt ein Compute Cluster erstellen wollte mit FreeNAS als zentralem Storage. Die Zeiten ändern sich.
Derzeit sind meine Planungen auf UnRaid zu wechseln. Zwar eine kostenpflichtige Software allerdings mit Support und der Möglichkeit die Festplatten in verschiedenen Größen effektiv nutzen zu können.

So gern ich auch XPenology nutzen würde, ich traue Synology nicht, dass es bald mit der Möglichkeit eines alternativen Bootloaders zu Ende sein könnte.

Meine Homelab-Pläne für das Jahr 2020 sind also spannend. Vieles wird sicherlich auch den Weg auf YouTube finden. Vor allen Dingen mal wieder eine Tour durch mein Lab.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo, tolle Seite und auch ein toller Kanal, sowie super home-lab.
    Dank dir habe ich Verständnis gewonnen im Bereich docker und danke dir nochmals für die Hilfe bei ILIAS.

    Nun aber eine Frage, du hast Passbolt in einem Video gezeigt, warum gibt es das nicht in deinem Home-lab?
    Datensicherheit wird ja auch ein immer größerer Stein, habe da ein Tool gefunden Crytomator Server, welcher Tresore erstellt und die darin befindlichen Dateien verschlüsselt. Wäre das nicht auch interessant, besonders für den Kanal?

    Freue mich auch die nächsten Videos und Container.

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    • Beide Programme sind mir nicht bekannt. Ich habe vor einiger Zeit Bitwarden gezeigt. Die nächsten Tage kommt die abgespeckt Variante von bitwarden_rs noch ins Repo.

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    • Bist Du Dir sicher dass Du Sockel 3657 brauchst? Der Strombedarf ist doch erhöht, plus die Kosten für Mainboard und CPU deutlich höher, als die Ersparnis beim RAM

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      • Theoretisch würde auch Sockal 2011-3 reichen, aber ich kaufe ungern veralteten Kram.

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