3D-Drucker fürs Homelab

Vor einigen Wochen bestellte ich mir einen 3D-Drucker. Einige Kollegen auf der Arbeit besitzen bereits einen und ich fand das Thema dann irgendwie doch spannender als gedacht. Entsprechen habe ich mir einen 3D-Drucker fürs Homelab bestellt.

Nach ein wenig Recherche und kurzer Unterstützung von MyDealz wurde es ein Creality Ender3 Pro. Ein sehr guter Einstiegsdrucker zu einem vernünftigen Preis. Ich hatte damals ca. 240 US-$ bei AliExpress bezahlt. Sollte man diese Geräte in Deutschland bestellen wollen, sind diese selten unter 300 Euro zu haben. Eine Bestellung in Fernost lohnt sich also.

Die ersten Drucke waren natürlich nicht so berauschend. Ich habe mich zwar ein wenig in das Thema mit ein paar YouTube Videos schlau gemacht, allerdings war das nicht so wirklich ausreichend.

Gerade das Thema eines ebenen Druckbettes habe ich doch sehr unterschätzt. Meine Twitter-Timeline hat mich dann dazu quasi aufgefordert das wirklich penibel zu tun. Nach ungefähr 30 min Feinjustierung der Drehräder starte ich dann in den nächsten Druck. Dieser war dann wirklich gut.

Zu diesem Zeitpunkt stand das Gerät allerdings noch in meinem Arbeitszimmer. Während des Homeoffice wollte ich dann einige andere Dinge drucken, musste es aber auf Grund der Geräuschkulisse dann leider abbrechen. Entsprechend schnell zog der Drucker dann in den Keller zu meinem Homelab.

Dort begann das Spiel mit dem ausleveln des Druckbettes erneut. Allerdings mit mehr Erfahrung ging es wesentlich schneller. Ein Arbeitskollege brachte mich schon ein paar Tage vorher auf die Software Octoprint. Diese habe ich auf einem noch rum liegenden Raspberry Pi 2 installiert und per USB an den 3D-Drucker angeschlossen. Damit kann man diesen nämlich aus der ferne steuern bzw. Druckaufträge einsenden. Andernfalls muss das über Mini-SD-Karten gehandhabt werden.

In meinem Urlaub letzte Woche habe ich mich dann noch mal ein wenig mehr mit dem Thema beschäftigt und diverse Teile nachbestellt. Zum einen habe ich mir einen neuen Extruder bei Amazon bestellt. Dieser soll das Filment sauberer und gleichmäßiger bereitstellen.

Zum anderen bestellte ich mir ein alternatives Mainboard, das BigTreeTech SKR Mini v2 via AliExpress. Dies bietet mit einer 32bit Platform mehr Möglichkeiten für zukünftige Erweiterungen. Zudem hat es einen direkt offenen Bootloader und Firmwareupdates sind so viel einfacher einzuspielen.

Für meinen YouTube Kanal werde ich sicherlich ein paar Dinge aus dem 3D-Drucker fürs Homelab drucken. Gerade Kabelführungen und Rackmount-Einsätze gibt es recht viele auf den einschlägigen Plattformen. Ein bisschen was ist bereits gedruckt, man darf also gespannt sein, was da als Video noch kommen wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.